Die Geschichte der Sehne Backwaren KG

1957

Ein ungewöhnlicher Anfang

Heinrich Sehne wagt mit Ehefrau Ruth den Schritt in die Selbstständigkeit. Der junge Bäckermeister spezialisiert sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Holzofenbrot. Die Geschäftsausstattung besteht aus zwei Steinöfen und einem VW-Bus. Damit beliefert Sehne die Stuttgarter Südmilch-Geschäfte und Tante-Emma-Läden.

1962

Die Backstube brummt

Der Betrieb wächst, Sehne braucht größere Räume. In Ehningen wird ein neues Produktionsgebäude bezogen.

1976

Dramatischer Rückschlag

Im Januar brennt der Betrieb bis auf die Grundmauern nieder. Nach einem gemeinsamen Kraftakt der Familie und aller Mitarbeiter wird schon am 30. Mai wieder gebacken.


1982

Näher zum Kunden

Seit Beginn der 80er Jahre geben viele kleine Bäckereien auf, weil sie keine Nachfolger finden. Heinrich Sehne fällt es schwer, die Anfragen verzweifelter Bäcker abzulehnen. Und da er keine Arbeit scheut, übernimmt er die meisten Läden, die ihm angeboten werden. Mit der Übernahme dieser Standorte erhält er die traditionelle Infrastruktur: 1982 werden in Sindelfingen und Weil im Schönbuch die ersten Filialen eröffnet. Und so wird das Unternehmen immer größer, obwohl Sehne mit dem „Geschäft“ ursprünglich ja nur seine Familie ernähren wollte.

1987

Der Schritt zur Großbäckerei

Die Nachfrage steigt. Sehne installiert moderne Backanlagen, dennoch werden viele Backwaren immer noch handwerklich gefertigt.

1992

Erweiterung des Sortiments

Einen großen Teil der Sehne-Backwaren gibt es jetzt als Teiglinge, auch zum Selberbacken. Das bedeutet für die Kunden, frische Brötchen auch am Nachmittag. Oder aus dem eigenen Backofen rund um die Uhr – unabhängig von den Ladenöffnungszeiten.


1993

Update für die Verwaltung

Das Verwaltungsgebäude wird erweitert. Sehne richtet EDV-Arbeitsplätze und Schulungsräume ein.

1998

Mehr Platz

Der Neubau steht, die Produktion zieht ein. Sehne stellt inzwischen über 200 verschiedene Backwaren her.

2007

Grund zum Feiern

Sehne wird 50 Jahre alt. Die Geschäftsleitung haben Sohn Gerd Sehne mit seinen Schwestern Irmtraud Füll und Ira Sehne, sowie Ehefrau Brigitte übernommen.


2009

Eine Erweiterungshalle wird gebaut

Fortschrittlichste Technik hält Einzug bei Sehne: neue Steinöfen, Spiralfroster, eine Kistenwaschanlage und eine neue Brötchenstraße optimieren die Produktionsbedingungen.

2012

Wer Leistung sät wird Lohn ernten

Senior Chef Heinrich Sehne verstirbt im Alter von 80 Jahren. Sein Erfolgsrezept aus unbedingter Qualität, Fleiß und dem herzlichen Umgang mit Kunden und Mitarbeitern sind heute tief in der Philosophie des Unternehmens verankert. Stolz auf das Werk des Großvaters, steht im Familienbetrieb bereits die dritte Generation in den Startlöchern.

2013

Sehne investiert in lokale Produktion

Sehne investiert in den Anbau für eine neue Brezel-Produktion und in eine hochmoderne Blechputzmaschine.